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Gesellschaft CJZ Hannover e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover e.V.
c/o Frau Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann
Hanns-Lilje-Platz 2
D-30159 Hannover

Fon 05 11 / 36 43 7 - 22
Fax 05 11 / 36 43 7 - 37

eMail marktkirche.pastorin@evlka.de
Homepage www.gcjz-hannover.de

Preisträger 2017

Verleihung der Abraham-Plakette 2017 an die Sophienschule Hannover



Mit der Verleihung der Abraham-Plakette der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit werden folgende Projekte der Schülerinnen und Schüler der Sophienschule Hannover gewürdigt:

Partnerschaftsvertrags mit der Gedenkstätte Ahlem
Mit diesem Vertrag verpflichtet sich die Sophienschule, alljährlich in der Gedenkstätte Ahlem

  • den zentralen Gedenktag für die Opfer des Holocausts zu gestalten und
  • Workshops für alle Zehntklässler und Oberstufenschüler durchzuführen.

Dabei werden folgende inhaltliche Akzente gesetzt:

  • Bei der Gestaltung der Holocaust-Gedenkstunde setzen sich die Schülerinnen und -schüler reflektiert und sehr persönlich mit den Ereignissen der Schoa auseinander.
  • In den Workshops für den 10. Jahrgang lernen die Schülerinnen und Schüler an Beispielen aus Hannover über die Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus.
  • In den  Oberstufenworkshops vertiefen die Schülerinnen und Schüler der Geschichtskurse auf erhöhtem Niveau ihre Kenntnisse und reflektieren auch Formen des Erinnerns.
  • Die Arbeit in der Gedenkstätte ermöglicht den Schülerinnen und Schülern aber auch eine wichtige Erweiterung ihres Geschichtsbildes; denn an der Geschichte der ehe-maligen jüdischen Gartenbauschule lässt sich besonders gut auch das Selbstbewusst-sein und der Selbstbehauptungswille der Juden in Deutschland nachvollziehen.

Exkursionen nach Auschwitz und nach Wewelsburg

Mitwirkung bei der Ausstellungseröffnung "Gemeinsam gegen Rechtsextremismus“ in der Gedenkstätte Ahlem - Der Sophienschule wurde 2016 der Titel „Schule gegen Rassismus – Schule für Courage“ verliehen.

Mitbeteiligung an einem Projekt von Concerto Foscari  Religionsgespräch 1704 für die Eröffnung der Leibniz-Festtage 2017
Auf Anordnung des Kurfürsten Georg Ludwig fand 1704 ein Disput zwischen einem zum Christentum konvertierten Juden und einem Rabbiner über den Wahrheitsanspruch des Christentums und den Versuch der Widerlegung des Judentums am kurfürstlichen Hof in Hannover statt.
Schülergruppen der Sophienschule erarbeiten derzeit inhaltlich den Text des Religionsgesprächs, erstellen eine Dokumentation und lernen darüber hinaus, Text und Musik des Eröffnungskonzerts unter Anleitung einer Rhythmik-Pädagogin kreativ in Bewegung umzusetzen.