Am 15. März 2026 hat die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit die Heisterberg-Oberschule, SchülerInnen der 7. und 9. Klasse mit der Abraham-Plakette ausgezeichnet für ihre Projekte zur Erinnerungskultur und dem Thema „Nationalsozialismus“. Die SchülerInnen gestalten jedes Jahr am oder um 9. November die Gedenkstunde an dem Ort, an dem die große Oppler-Synagoge stand, die am 9. November 1938 in der Reichspogrom-Nacht zerstört wurde. Sie erinnern an jüdische Menschen aus Hannover, die verfolgt und ermordet wurden. Sie tun dies mit sorgfältiger Recherche, Konzentration und Empathie. Anschließend legen sie schweigend weiße Rosen am Mahnmal in der roten Reihe nieder. Die Heisterberg-Oberschule ist Patin der Ahlem-Gedenkstätte und beginnt ab der 5. Klasse mit thematischen Einheiten zur Geschichte des Holocaust und zur Demokratiebildung.
Zu sehen sind auf den Fotos: die Lehrerin Frau Felus mit SchülerInnen, die die Projekte vorstellen sowie die Hauptrednerin Prof. Dr. Ursula Rudnick, Bürgermeister Klapproth, Landeshauptstadt und Petra Rudszuck, stellv. Regionspräsidentin, die Grußworte gehalten haben. Die evangelische Vorsitzende der Gesellschaft, Hanna Kreisel-Liebermann überreicht die Abraham-Plakette und die Urkunde. Der ukrainische Musiker wird von Marina Jalowaja, der jüdischen Vorsitzenden vorgestellt. Die Veranstaltung fand statt im Haus der katholischen Akademie und stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Niedersachsen Olaf Lies.